Schweres Erdbeben in Haiti

Am 12. Januar 2010 um 16:53 Uhr Ortszeit ereignete sich in Haiti ein schweres Erdbeben.

Gemäss ersten Schätzungen des Internationalen Roten Kreuzes hat die Katastrophe bis zu drei Millionen Menschen in Mitleidenschaft gezogen. Das ist fast ein Drittel des von sehr grosser Armut betroffenen Landes. Das Hypozentrum des Erdbebens lag 15 Kilometer ausserhalb der Hauptstadt Port-au-Prince und legte gemäss Augenzeugen zahlreiche Gebäude in Schutt und Asche.

Vom US Geological Survey (USGS), dem geologischen Dienst der Vereinigten Staaten, wurde die Stärke des Bebens mit 7,0 auf der Momenten-Magnituden-Skala registriert.

Damit handelte es sich um das stärkste Erdbeben in der Region seit mehr als 200 Jahren.

Die Opferzahl kann noch nicht genau ermittelt werden, ersten Schätzungen zufolge liegt die Zahl jedoch bei weit über 100′000 Menschen.

Link zum Denkmal:

http://kondolenza.ch/denkmal-b3d91cf2-Erdbebenopfer%20von%20Haiti_.html

3 Lawinenopfer im Berner Diemtigtal

Das Unglück ereignete sich an einem Osthang des Gebiets Chummli, als am 3. Januar 2010 um 11 Uhr 30 eine erste Lawine niederging, Dabei wurde ein Tourenskifahrer verschüttet.

Die Rettungsarbeiten waren noch nicht abgeschlossen, als sich kurz nach 12 Uhr weitere Schneemassen lösten und den eingeflogenen Rettungsarzt der Rega sowie die übrigen Tourenskifahrer verschütteten. Nachdem die Meldung per Funk eingegangen war, flogen die Rega, BOHAG und Air Glacier mit einem Grossaufgebot an die betroffenen Stelle.

Schliesslich konnten die Retter neun Personen bergen. Ein Skifahrer war bereits tot. Zwei Personen, der als erster eingeflogene Rega-Arzt sowie ein weiterer Skifahrer, erlagen im Spital ihren schweren Verletzungen. Sechs weitere Personen mussten ins Spital gebracht werden.

Link zum Denkmal:

http://kondolenza.ch/denkmal-30e6d945-Lawinenopfer%20vom%20Berner%20Diemtigtal_.html