Polizei bestätigt Tod des vermissten Briten Myles Robinson

Der 23-jährige Myles Robinson ist im Lauterbrunnental zu Tode gestürzt.

Ein von der Familie des verschwundenen Engländers organisiertes Suchteam habe den leblosen Körper von Myles Robinson an einem bewaldeten Steilhang unterhalb des Aussichtspunkts «Mönchsblick» gefunden. Dies teilt die Berner Kantonspolizei mit. Der britische Tourist ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei im «steilen, unwegsamen Gelände im Gebiet Steinhalten über eine Fluh gestürzt» und habe sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen. Dritteinwirkung könne auf Grund der Erkenntnisse aus der Obduktion ausgeschlossen werden.

In der Nacht des 22. Dezember verschwand Myles spurlos. Überwachungskameras zeigen den 23-Jährigen, wie er nach Mitternacht in Begleitung einer jungen Frau die Bar in Wengen verliess. Es handelte sich offenbar um eine Bekannte, die Myles Robinson bis zu deren Hotel begleitete. Von dort aus wollte er selbst in seine Unterkunft im Hotel Eiger zurückkehren. Doch dort kam er nie an. Nachdem die Polizei die Suche nach dem 23-jährigen Briten aufgegeben hatte, organisierten die Angehörigen des Vermissten eine private Suchaktion rund um Wengen, wo Myles Robinson verschwunden war. Gemäss «Blick» stiessen fünf befreundete Engländer auf die Leiche von Myles Robinson.

Der Verunglückte kannte die Gegend um Wengen nach Angaben der Schwester, die mit «Blick» sprach, sehr gut. Seit seiner Kindheit reiste er oft mit seinen Eltern von Südengland ins Berner Oberand zum Skifahren. Was ihn in der Nacht des 22. Dezembers auf den steilen und vereisten Weg nach Lauterbrunnen trieb, ist völlig unklar, zumal sich seine Unterkunft im Hotel Eiger in Wengen, und somit in einer ganz anderen Richtung befand.

Quelle: 20min.ch

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