iPhone-Prototyp verloren und Suizid begangen

Ein 25-Jähriger Chinese hat sich vergangene Woche aus dem 12. Stock eines Hochhauses gestürzt. Wenige Tage zuvor hatte er einen iPhone-Prototypen verloren.

Die taiwanesische Firma Foxconn stellt im Auftrag von Apple iPhones her. Der 25-jährige Mitarbeiter Sun Danyong wurde letzte Woche damit beauftragt, 16 Prototypen des iPhones der vierten Generation bei Apple abzuliefern. Aus noch nicht geklärten Gründen ist ihm ein Gerät abhanden gekommen. Nach dem Sun Danyong drei Tage erfolglos danach gesucht hatte, meldete er den Verlust seinen Vorgesetzten.

In der Folge wurde Danyongs Wohnung von drei Foxconn-Angestellten auf den Kopf gestellt. Laut Aussagen von Freunden des Toten gegenüber den chinesischen Medien soll es dabei auch zu Gewaltanwendungen gekommen sein. Fakt ist, dass sich Sun Danyong einen Tag danach aus dem zwölften Stock eines Appartementhauses im südchinesischen Guanlan gestürzt hatte. Apple bestätigte den Tod des Angestellten.

Apple ist bekannt dafür, der Geheimhaltung höchste Priorität beizumessen. Mitarbeitern drohen bei einem Verstoss gegen die Geheimhaltungsverträge drakonische Strafen. Ob Foxconn weiterhin Aufträge aus Cupertino erteilt werden, wurde noch nicht kommuniziert. Apple will sich zu dem Vorfall erst wieder äussern, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind.
via 20min, siehe auch crunchgear.

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